Opera Śląska w Bytomiu

  • wyszukiwarka

Geschichte

Budynek Opery Ślaskiej w Bytomiu

Das Operntheater in Bytom ist seit über 65 Jahren der Stolz der schlesischen Gesellschaft. Der Sitz der Schlesischen Oper ist das wunderschöne, historische Gebäude des Staatstheaters, welches seit seiner Errichtung von 1899-1901 auf mehr als 100 Jahre Geschichte zurückblicken kann. Das Gebäude im neoklassizistischen Stil des Berliner Architekten Alexander Bohm fasst 423 Sitzplätze und dient seit dem 1. Oktober 1901 der Theaterkunst. Am 14. Juni 1945 wurde das Theater mit der Aufführung von “Halka” – der ersten Opernaufführung im Nachkriegspolen - als Opernhaus eingeweiht.

 

Gründer der Schlesischen Oper war der weltberühmte Künstler Adam Didur. Sein hohes Ansehen erlaubte ihm in kurzer Zeit ein ergebenes Team erfahrener Mitstreiter um sich zu scharen, sodass er die neue Einrichtung von Beginn an mit namhaften Künstlern aus der Opernwelt unterstützen konnte. In den nächsten Jahren wurde das Theater immer mehr als erste polnische “Talentschmiede” bekannt, so debütierten in Bytom unter anderem Bogdan Paprocki, Romuald Tesarowicz, Anna Lorenc, Jolanta Wrożyna und Wiesław Ochman (auch als Regisseur). Und auch nachdem diese Sängerinnen und Sänger Bytom verlassen hatten, kehrten sie immer wieder gern in der Schlesischen Oper ein und genossen die unbeschreibliche Atmosphäre der schlesischen Bühne.

Weihnachten 1945 führte die Schlesische Oper erstmals eine direkte Radioübertragung der Vorstellung “Halka” durch, außerdem wurde die Schlesische Oper als erstes polnisches Theater mit zunächst mit einer Goldenen und später mit einer Platin Platte für eine CD-Aufnahme von Giuseppe Verdis “Nabucco” ausgezeichnet (15.03.2003).

Adam Didurs Wunsch war es, die Opernkunst auch in die Welt zu tragen, so kam es, dass das Ensemble der Schlesischen Oper schon seit Beginn ihrer Zeit auf Tourneen in andere Theater oder auch auf Freilichtbühnen geht. Neben Gastspielen auf Bühnen der Region und in immer mehr anderen Städten in ganz Polen , ist die Schlesische Oper auch als erstes polnisches Theater außerhalb Polens unterwegs. Seit 1994 ist das Ensemble auf internationalen Bühnen zu sehen und genießt besonderes Ansehen in Deutschland, Holland und Portugal, so sind die Künstler schon mehrfach in der Berliner oder der Münchener Philharmonie zu Gast gewesen. Die letzten Sommertourneen gingen jedes mal durch bis zu 80 Stadte in Deutschland, Luxemburg, Holland, Österreich, Schweden, Dänemark und der Schweiz.

Zum Repertoire der Schlesischen Oper zählen über 260 Premieren von Opernstücken, Operetten und Balletten, drunter viele Uraufführungen. Im laufenden Programm sind ca. 30 Titel zu sehen, darunter unter anderem die Opern „Aida“, „Boris Godunow“, „Carmen“, „Der Barbier von Sevilla”, „Don Carlos”, „Eugen Onegin”, „Halka”, „Lucia di Lammermoor”, „Madame Butterfly”, „Maria Stuart”, „Nabucco”, „Orpheus und Eurydike”, „Das Gespensterschloss”, „Tannhäuser”, „Traviata”; die Operetten „Die Csárdásfürstin”, „Die schöne Helena und andere”, „Die lustige Witwe”, „Die Fledermaus”; die Ballette: „Der Nussknacker und der Mauskönig”, „Der gestiefelte Kater”, „Schneewittchen”, „Pan Twardowski”, „Romeo und Julia”, „The Beatles&Queen”, die Musicals: „Phantom”, „Der Zauberball” und die Bühnenkantate „Carmina burana”.

 

Sala koncertowa im. Adama Didura

Im Jahr 2005 wurde im philharmonischen Gebäude der Oper der neue Adam-Didur-Konzertsaal eröffnet, der 176 Sitzplätze bietet. Hier finden Kammerveranstaltungen, kleine Musikformen, symphonische Konzerte, Jubiläumsfeiern und andere Veranstaltungen statt.

 

Hervorragende Darstellungen der Schlesischen Oper findet man im Bildband „Pół wieku Opery Śląskiej 1945-2000/Ein halbes Jahrhundert der Schlesischen Oper”, welches unter der Redaktion von Tadeusz Kijonka entstanden ist und veröffentlicht wurde. Die Geschichte der Oper wird auf 528 Seiten graphisch effektvoll illustriert und dokumentiert, es gibt einen Almanach der bedeutsamsten Ereignisse, sowie Kommentare zu Errungenschaften des Repertoires und von Solisten, Landkarten und Touren in Polen, Europa und der Welt, Jubiläen und Besuche bedeutender Künstler, mit insgesamt über 1000 Abbildungen und Fotographien in Sephia und in Farbe.

Direktor für geschäftliche und künstlerische Angelegenheiten der Schlesischen Oper ist seit 1988 Tadeusz Serafin, der schon seit 1978 mit der Schlesischen Oper verbunden ist. Mit seinem Team erarbeitet er CD Aufnahmen oder Archivaufnahmen für das polnische Radio. Die unter seiner Leitung aufgenommene CD mit Verdis „Nabucco” wurde 2003 mit Gold und Platin ausgezeichnet. 2011 wurde eine CD mit der Bühnenkantante „Carmina Burana” von Orff aufgenommen. Die gleichnamige Inszenierung wurde in der Schlesischen Oper erstmals im Jahr 2008 aufgeführt und mit vier „Goldenen Masken (ZŁOTA MASKA)” (eine davon in der Kategorie “Vorstellung des Jahres”) ausgezeichnet. Unter der Leitung von Tadeusz Serafin wurde an der Schlesischen Oper eine Reihe von Opern und Balletten aufgeführt, unter anderem Mozarts „Zauberflöte”, „Rigoletto”, „Aida”, „Ernani”, „Don Carlos” („Goldene Maske” in den Kategorien: “Vorstellung des Jahres ” und „Regie”; Jan-Kiepura-Theater-Musikpreis in der Kategorie „Die beste Vorstellung 2011″), Verdis, „Halka”, „Das Gespensterschloss“ von Moniuszko, „Der Bajazzo” von Leoncavallo, „Cavalleria rusticana” von Mascagni, „Tannhäuser”, von Wagner, „La Boheme” und „Madama Butterfly” von Puccini, „Boris Godunow” von Musorgski, „Giselle” von Adam, „Cinderella” von Prokofjew, und „Maximilien Kolbe” von Probst.

Gemeinsam mit dem Ensemble war Tadeusz Serafin auch mehrfach im Ausland (Deutschland, Italien, Holland, Belgien, Frankreich, USA, Kanada, Tschechien, Slowakei, u. a.), er dirigiert Symphoniekonzerte in Polen, sowie im Ausland und ist durch seine Arbeit im pädagogischen Bereich auch mit der Karol-Szymanowski-Musik-Akademie in Katowice verbunden. Er ist Preisträger von zahlreichen Preisen und Auszeichnungen u.a. „Złoty Laur Umiejętności i Kompetencji (Goldene Lorbeeren der Fähigkeiten und Kompetenz)” (2005); Teatralna Nagroda Muzyczna im. Jana Kiepury (Jan-Kiepura-Theater-Musik-Preis) in der Kategorie “Bester Dirigent” (2009), Preis der sozial-kulturellen Monatszeitschrift „Śląsk/Schlesien” – „Perła Śląska (Schlesische Perle)” (2010). Für seine Sonderverdienste als Vertreter Polens auf Europa- und Weltebene wurde er mit „Platynowy Laur Umiejętności i Kompetencji (Platinlorbeeren der Fähigkeiten und Kompetenz)” in der Kategorie „Botschafter polnischer Angelegenheiten” (2010) preisgekrönt.

 

III Międzynarodowy Konkurs Wokalistyki Operowej im. Adama Didura
I Europejska Akademia Sztuki Wokalnej
Śląskie - pozytywna energia Opera Śląska w Bytomiu jest instytucją kultury Samorządu Województwa Śląskiego Miasto Bytom

Nasza misja

Opera Śląska - tworzymy pomost pomiędzy klasycznym pięknem sztuki operowej, a współczesnymi odbiorcami
w Polsce i na świecie

Dołącz do nas